Vereine in Dünne

  • Förderverein Grundschule Dünne-Dorf

  • Freiwillige Feuerwehr Bünde Löschgruppe Dünne

  • So VD Sozialverband Deutschland Ortsverband Dünne

  • Tennisclub Bad Randringhausen e. V.

  • Männergesangsverein von 1893 und Chorgemeinschaft Dünne

  • CVJM Dünne e.V.

  • Sportanglerverein Dünne e.V.

  • Tanzsportgemeinschaft Bünde e.V.

  • Radsportclub "Olympia" Bünde e.V.

  • Dünner Sportclub e.V.

  • Vogelschutz- und Zuchtverein Dünne e.V.

  • Das Jagdrevier "Dünne"

  • TuS "Frisch Auf!" Dünne

  • Automobilclub Dünne e.V. im ADAC

  • DGzRS - die Seenotretter

  • Rassegeflügelzuchtverein Dünnerholz-Dünne

  • Turngemeinschaft Dünnerholz e.V.

  • Dünner Seniorentreff

  • Gemeinschaft zur Erhaltung der Natur e.V.

  • Bläserkreis Dünnerholz

  • Hinweis für die hier aufgeführten Vereine

     

     

     

     

     

    Förderverein Grundschule Dünne-Dorf

    Die Vereinigung der Eltern und Förderer, kurz Förderverein, besteht seit 1986. Der Verein unterstützt die Schule im Rahmen seiner Möglichkeiten dort, wo die begrenzten öffentlichen Mittel wichtige Anschaffungen für die Schule nicht mehr zulassen.

    So wurde in der Vergangenheit ein Klavier, Schulfahrräder zur Verkehrserziehung und Spielgeräte zur Pausengestaltung angeschafft. Außerdem wurde ein Schulgarten mit Backhaus angelegt.

    Die Leistungen des Fördervereins, die allen Schüler zugute kommen, sind abhängig von Spenden und einem hohen Mitgliederbestand mit einem entsprechenden Beitragsaufkommen.

    Die Unterstützung der Eltern ist Voraussetzung für die Arbeit unseres Fördervereins. Darum hoffen wir, dass sich auch weiterhin viele Eltern für eine Mitgliedschaft im Förderverein entscheiden. Siehe auch die Homepage der Grundschule Dünne unter www.gs-duenne.buende.de

     

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    Freiwillige Feuerwehr Bünde Löschgruppe Dünne 

    Wir

    - Bergen - Retten - Löschen - Schützen -

    das Leben, die Gesundheit und den Besitz aller Menschen

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    So VD Sozialverband Deutschland Ortsverband Dünne

    Sozialverband Deutschland, ehemals Reichsbund

    Am 23.05.1917 wurde der Reichsbund in Berlin gegründet. 1933 wurde der Reichsbund von den Nationalsozialisten zerschlagen und das Vermögen von der damaligen Regierung eingezogen. Viele Mitglieder des Vorstandes wurden verhaftet, kamen in Konzentrationslager und sind dort verstorben. 1946 Wiedergründung des Reichsbundes Hamburg.

    Am 01.08.1946 wurde der Ortsverband Dünne gegründet. Die Tätigkeiten des Sozialverbandes Deutschland in seinen sozialen Aufgaben sind alle ehrenamtlich. Auch die Geselligkeiten werden immer sehr groß geschrieben. Der Sozialverband, Ortsverein Dünne, besteht zur Zeit aus 150 Mitgliedern.

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    Tennisclub Bad Randringhausen e.V.

    Eine der landschaftlich schönsten Tennisanlagen des Regierungsbezirkes Detmold befindet sich in Dünne-Randringhausen und wird seit 1976 vom Tennisclub Randringhausen e.V. betrieben.

    Auf vier Außenplätzen haben die Mitglieder des TCR Gelegenheit, dem technisch anspruchsvoll, aber mit großem Spaßfaktor versehenen Tennissport nachzugehen.

    Prunkstück unserer Anlage ist das bewirtschaftete Clubhaus mit seiner Sonnenterrasse, in dem man nach dem Sport wieder Kräfte sammeln kann.

    Wir würden uns freuen, wenn noch mehr Dünner Bürger zu unserer TCR-Familie gehören würden.

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    Männergesangsverein von 1893 und Chorgemeinschaft Dünne

    Freude am Gesang!

    In den beiden Chören - Männerchor und Chorgemeinschaft - haben sich Menschen zusammengefunden, die Lust daran haben, in der Gemeinschaft zu singen. Chorgesang fördert die menschliche Verbundenheit, sogar über Grenzen hinaus. Singen soll Freude machen, denen die singen und denen die hören.

    Wir laden Sie ein zu unseren Übungsabenden:

     jeden Dienstag (Chorgemeinschaft, 20:00 Uhr) und jeden Donnerstag (Männerchor 20:00 Uhr) in der "Fichtenklause" bei Zöllner in Dünne.

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    CVJM Dünne e.V.

    Der Christliche Verein Junger Menschen Dünne e.V. besteht seit mehr als 100 Jahren.

    Ziel des Vereines ist es, zum einen jungen Menschen eine christliche Orientierungshilfe für ihr Leben zu geben und zum anderen missionarisch und diakonisch in der Gemeinde und darüber hinaus zu wirken. Auch im sportlichen Bereich hat der Verein erste Schritte in Dünne durch die schon früh entstandene Turnabteilung unternommen, aus der die heutige Volleyball-, Badminton- und Frauenturngruppe hervorgegangen ist. Die Handballabteilung hat sich in den 70er Jahren als eigener Verein im Dorf etabliert.

    Die alljährlich stattfindende Aktion "Nadelnder Tannenbaum" wurde ebenfalls vom CVJM-Dünne zu Gunsten eines notleidenden Jungen in der 3.-Welt initiiert und dient seitdem der Unterstützung anderer Gemeinden, Gruppen und Einrichtungen, die auch heute noch unserer Hilfe bedürfen. Diesem Zweck dienten auch die vom Posaunenchor aufgenommenen und vertriebenen Schallplatten sowie die Einnahmen der Konzertfahrten, die den Posaunenchor auf fast alle Kontinente führte, um dort Menschen die "Gute Botschaft" nahe zu bringen.

    Jüngster Zweig des CVJM-Dünne ist neben der Kindergruppe Regenbogen (Mittwochs, für 6-10 Jährige) die Offene-Tür, die immer Dienstags und Donnerstags von 16:00 bis 20:00 Uhr für alle Jugendlichen angeboten wird. Hier haben wir in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Jugendlichen einen Ort geschaffen, an dem sie sich untereinander und mit Mitarbeitern austauschen können, aber auch Spiel und das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen.

    In diesem Sinne laden wir alle ein, von den Angeboten Gebrauch zu machen.

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    Sportanglerverein Dünne e.V.

    Sportkamerad,

    Dein Recht ist: Anteil zu haben an dem großen Schatz, den die deutschen Fischgewässer bergen;

    Deine Pflicht ist: diesen Hort zu schützen, zu hegen und zu pflegen, wo immer es auch sei.

    Sei allen ein Vorbild in Deiner Liebe zur Natur und beweise sie in Deiner Achtung vor ihren Geschöpfen.

    Getreu diesem Motto wurde im Jahre 1960 der Sportanglerverein Dünne gegründet. Anfangs noch gewässerlos, konnte dank der Hilfe und Unterstützung der Gemeinschaft zur Erhaltung der Natur mit dem Kirschensiek das erste Gewässer erstellt werden.

    Heute zählen zum Kirschensiek noch der Vogelsee in Dünne, sowie der Moorsee, der Erlenteich und Wilmsmeier Teich in Randringhausen zu den Gewässern, die der Verein gepachtet hat und hegt und pflegt. Im Jahre 2001 hatte der SAV Dünne 170 Mitglieder, davon 22 Jugendliche.

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    Tanzsportgemeinschaft Bünde e.V.

    Die Tanzsportgemeinschaft (TSG) Bünde e.V. wurde am 10. Februar 1996 von 40 Tanzsportlern gegründet. Im Jahre 2001 hatte der Verein bereits 120 Mitglieder, davon 45 Kinder und Jugendliche von 3 Jahren aufwärts.

    Trainiert wird im Tanzsportzentrum Minarik, Bünde-Dünne, Stormstraße 29-31. Trainer sind Pavel und Dasa Minarik, Trainer A, mehrfache Staatsmeister der ehemaligen Tschechoslowakei und erfolgreiche Teilnehmer an Europa- und Weltmeisterschaften. Das Latein-Training der Turnierpaare leitet Jörg Helmer.

    Es gibt zur Zeit eine Mutter- und Kind-Gruppe sowie verschiedene Gruppen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene aller Leistungsstufen im Breiten- und Turniersport. Einstieg in bestehende Gruppen ist jederzeit möglich. Schnuppern kann man einen Monat kostenlos.

    Es gibt natürlich nicht nur Tanzsport, sondern auch noch andere gemeinsame Aktionen wie Wanderungen, Fahrradtouren, Ausflüge, Weihnachtsfeier, Kinderkarneval, Winterball usw.

    Tanzsportgemeinschaft Bünde e.V.

    im Tanzsportzentrum Minarik

    Postfach 3101, 32231 Bünde

    Tel. 05223-44088, Fax 05223-44151
    mehr darüber:

    www.tsg-buende.de
    Radsportclub "Olympia" Bünde e.V. 

    Am 15. März 1957 trafen sich in der Gaststätte "deutsches Haus" in Dünne Persönlichkeiten, um in der Bünder Region den Grundstein für organisierten Radsport zu legen. Die Gründung des Radsport-Club <OLYMPIA> Dünne-Bünde führte schnell zu sportlichen Erfolgen und zur Ausrichtung von Radsportveranstaltungen der unterschiedlichsten Disziplinen. Der Straßenrennsport wurde bald ergänzt durch den Bahnrennsport mit dem freudigen Ereignis der Erringung des Deutschen Meistertitels im Jugend-Zweiermannschaftsfahren durch das Duo Horstmann-Wiegmann. Schon bald waren die Fahrer und Fahrerinnen des RCO anerkannte Favoriten in den unterschiedlichsten Rennklassen. Neben den Rundstreckenrennen in Dünne und Bünde wurden in Bad Randringhausen Cross-Rennen durchgeführt. Nach der Berufung von Klaus Horstmann in die Bahn-Nationalmannschaft war mit Andreas Lübeck als A-National-Fahrer der Name "Dünne" nicht nur in Radsportkreisen. Bei den Militärweltmeisterschaften holte er drei Bronzemedaillen und war erfolgreichster Straßenrennfahrer der westlichen Welt bei der Spartakiade in Moskau 1979. Die Rennstrecke "Rund ums Amtshaus Ennigloh" sowie der Kurs "Rund ums Rathaus Bünde" waren nicht nur den deutschen Rennfahrern, sondern vor allem den Radsportlern der Niederlande ein fester Begriff in ihrem Rennsportkalender.

    Immer wieder haben sich Radsportfreunde gefunden, die ihre Freizeit der Förderung der umweltfreundlichen Breitensportart Radfahren als Organisatoren, Trainer und Betreuer gewidmet haben, um vor allem Schülern und Jugendlichen den Einstieg in den Leistungssport zu ermöglichen. Außerhalb der Ortsgrenzen wurde der RC Olympia auch bekannt über die Durchführung von Radrennen in Lübbecke, Kirchlengern, Vlotho-Uffeln sowie Espelkamp. Der fünf Mal vom RCO ausgerichtete "Vlothoer Bergpreis" lockte die gesamte Elite mit allen Bundesligamannschaften in unsere Region. neben unzähligen Siegen und Platzierungen in allen Rennklassen war der 6. Platz bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Sprint der Cherline Halfter ein weiterer Höhepunkt. Der RCO war Ausrichter dreier Etappen der "Internationalen Ostwestfalen-Lippe Rundfahrt" in Petershagen und Bünde. Vier amtierende Weltmeister und vier Olympiasieger konnten sich in das Goldene Buch der Stadt Bünde eintragen.

    Als Sportlerin bzw. Sportler des Jahres der Stadt Bünde wurden Andreas Lübeck, Antje Lübeck, Yvonne Schröder, Cherline Halfter und Peter Küster ernannt.

    Nachdem der RCO elfmal den vorbildlichen Rundkurs in Rödinghausen genutzt hat, wobei zweimal die Deutschen Meisterschaften im Behinderten-Radrennsport ausgetragen wurden, findet das Rennen wieder in Bünde statt. Bei den DM der Behinderten wurde Peter Küster dreimal Deutscher Meister. Im BMX-Fahren wurden Maik Dettmer und Lars Gfrörer Weltmeister bzw. Vize-Weltmeister in den Expertenklassen der Disziplinen Ground und Halfpipe.

    Neben den Radtouren-Fahren haben die Vereinsmitglieder jetzt das Mountainbike-Fahren aktiviert.

    Alle Aktivitäten sind nur möglich, weil sich immer Sponsoren gefunden haben, die unseren Sport finanziell unterstützen. Ihnen, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Malteser Hilfsdienst und der Polizei gilt der besondere Dank des Radsportclub <OLYMPIA> Bünde e.V.

    Günter Stephan

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    Dünner Sportclub e.V.

    Handball macht Spaß!!!

    Handball wird bereits seit kurz vom dem 2. Weltkrieg (1939-1945) gespielt.

    Im Jahre 1947 nahm der hiesige CVJM diese Sportart in sein Programm (Eichenkreuzsportarbeit) auf. Bis ins Jahr 1988 hinein wurde, zum Teil mit großen Erfolgen, der Handballsport in diesem Verein gepflegt. Aus sportlichen und finanziellen Gründen baten die damaligen Handballer um Auslösung ihrer Sportart aus dem CVJM . Dem wurde im Februar 1988 stattgegeben.

    Am 11. März 1988 trafen sich 60 Dünner Handballinteressierte im späteren Vereinslokal "Schlattheide" und gründeten den Dünner SC - DSC -.

    Im § 1, Absatz 1 der Vereinssatzung ist folgendes zu lesen:

    Der Verein hat den Zweck den Handballsport zu pflegen, insbesondere auch die Jugend für diesen Sport zu begeistern und unter den Mitgliedern die Geselligkeit zu fördern.

    Um den sportlichen Vorsatz noch besser verwirklichen zu können, gründete man vor der Saison 1998/99 mit dem BTW Bünde zusammen eine Handballspielgemeinschaft unter dem Namen SG Bünde-Dünne.

    Am 1. Januar 2001 zählte der DSC 297 Mitglieder.

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    Vogelschutz- und Zuchtverein Dünne e.V.

    Am 18. Juni 1956 trafen sich acht Dünner Bürger im "Deutschen Haus", um den "Verein für Vogelschutz und Vogelzucht Dünne" zu gründen. Einige Jahre später wurde der Name geändert in "Vogelschutz- und Zuchtverein Dünne e.V.".

    Zum 1. Vorsitzenden wurde W. Flachmann gewählt, der dieses Amt bis zum Jahre 1982 bekleidete. Ihm folgten G. Zirklewski (1983), K.-H. Uthoff (1984-1986), und seit 1986 bis zum heutigen Tage hat K.-H. Becker den Vorsitz inne. Heute gehören noch zwei Gründungsmitglieder dem Verein an (W. Flachmann und W. Möcker).

    Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Vogelschutz zu unterstützen. Unter anderem werden ca. 150 Nistkästen betreut sowie einige Großkästen für Eulen und Greifvögel. Im Herbst werden die Kästen gereinigt oder auch neu instand gesetzt.

    Alle 2 Jahre findet Ende Oktober eine Vogelschau statt. Hier stellen die Mitglieder in artgerechten Volieren ihre Vögel aus.

    Auch das gesellige Beisammensein kommt nicht zu kurz. Die Mitglieder treffen sich jeden 1. Freitag im Monat zur Versammlung im Vereinslokal Dreckschmidt (Hörsterbusch), Habighorst.

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    Das Jagdrevier "Dünne"

    Das Dünner Jagdrevier ist eine typische Niederwildjagd. Größtes ständig vorkommendes Wild ist das Reh. Weitere Standwildarten wie Hase, Fasan, Stockente, Rebhuhn, Kaninchen, Ringeltaube, Fuchs, Dachs, Steinmarder, Hermelin, Mauswiesel, Iltis, Waldschnepfe sowie die ganzjährig geschützten Greifvögel Mäusebussard, Sperber, Turmfalke machen die Vielfalt des Dünner Reviers deutlich. Zwar kommt keine der Arten in übermäßig hohen Beständen vor, doch sind immerhin Reh, Hase, Fasan, Stockente, Ringeltaube und Fuchs jagdlich von Bedeutung. Mit Ausbreitung des Schwarzwildes im Wiehengebirge kommt der nördliche Teil des Reviers zunehmend mit dieser Wildart in Berührung. Auch hat der Kolkrabe und Waschbär bei seiner Ausbreitung im Dünner Jagdrevier als Durchzügler erreicht.

    Mit rund 44 Hektar Grundbesitz ist der größte Dünner Bauernhof weit von der Mindestfläche eines Eigenjagdbezirkes (75 ha) entfernt. Daher bilden alle Grundeigentümer von bejagbaren Flächen eine Jagdgenossenschaft. Die Nutzung der Jagd erfolgt, wie allgemein üblich, durch Verpachtung. Zur Tradition ist inzwischen die Verpachtung an Dünner Jagdscheininhaber geworden. Das Verhältnis zwischen den Landwirten und Jägern bildet eine gute Grundlage für sinnvolle Hegemaßnahmen.

    Durch moderne Landwirtschaft, Flurbereinigungsprogramme, Großflächenbewirtschaftung, Abschaffung der Weideflächen und der Sieben-Felder-Bewirtschaftung fehlt der natürliche Lebensraum einiger Wildarten. Auch bei den Singvögeln haben sich einige Arten, wie z.B. Pirol, Gartenrotschwanz, Trauerfliegenschnäpper und auch unsere Nachtigall aus Dünne rar gemacht. Um einen artenreichen, gesunden Wildbestand zu erhalten, sind die Jäger heute aufgefordert, Wildackerflächen anzulegen, Schlagholzbestände auf den Stock zu setzen und Feldhecken und Feldgehölze anzulegen. Mit dem Durchbruch des ökologischen Landanbaus werden sich die landwirtschaftlichen Flächen, und somit der Lebensraum unserer Tierwelt in Dünne, vielleicht eines Tages wieder verbessern.

    Werner Breitenkamp und Karl-Heinz Obermeier

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    TuS "Frisch Auf!" Dünne

    Ende September 1910 wurde der TuS "Frisch Auf" von Heinrich Berger, Fritz und Heinrich Dirker, Hermann Lütkemeier, Fritz Schmeding und Heinrich Schöneberg als Turnverein im "Deutschen Haus" gegründet. Der erste Vorstand bestand aus: H. Lütkemeier (1. Vorsitzender), H. Schöneberg (Schriftführer) und H. Berger (Kassierer).. Im ersten Jahr wurde aus Geldmangel noch ohne Geräte geturnt.

    Bald kam aber schon der erste Weltkrieg (1914-1918), der die meisten Männer ab 20 Jahren an die Front rief. In dieser Zeit war es Willi Brandt, der eine starke Jugendriege aufbaute. Im Jahre 1920 wurde der Verein dem - Arbeiter-, Turn- und Sportverband - angegliedert und in - Freie Turn- und Sportvereinigung "Frisch auf!" Dünne - umgenannt.

    Erst 1927 fand das erste Fußballspiel auf dem eigens erbauten Sportplatz in Dünne statt. Unter dem NSDAP-Regime wurde dem Verein die 1927 für 600 RM erworbene Fahne abgenommen und verbrannt. Außerdem beschlagnahmte man die mühevoll errichtete Turnhalle einschließlich des gesamten Inventars. Auf parteiamtliche Anordnung musste wieder der Vereinsname geändert werden in Turn- und Sportverein "Frisch auf!" Dünne.

    Nach Ende des 2. Weltkriegs im Jahre 1945 - ohne Turnhalle und ohne Sportplatz - war es Karl Klüter, der als Fußballobmann für die Organisation der Fußballspiele verantwortlich war. Nachdem man während des Krieges bereits das Gelände "an den Fichten" käuflich erwerben konnte, machte man sich 1946 an die Erstellung des eigenen Sportplatzes. Natürlich ging es nach dem Kriege auch mit dem Turnen wieder weiter. Für die seinerzeit enteignete Turnhalle wurden dem TuS im Jahre 1950 dann 2.000 DM als Wiedergutmachung zugesprochen.

    Anfang der 50er Jahre wuchs nicht nur die Wirtschaft - sondern auch das Interesse an dem Sport. In Dünne wurde 1954 der Aufstieg in die Fußball - Kreisliga A bejubelt, und Deutschland wurde Weltmeister. Drei Jahre später konnte der "TuS" sich gegen Bezirksligisten durchsetzen und errang den Amtspokal des Amtes Ennigloh. Nach neunjährigem Verbleiben in der Kreisliga A musste man 1963 leider in die Kreisliga B absteigen und dort mit unterschiedlichen Erfolgen 30 Jahre verbleiben, um 1993 dann endlich in das Kreisoberhaus aufzusteigen. Leider war es nur ein einjähriges Hastspiel, und man musste wieder in die Kreisliga B. Es darf nicht unerwähnt bleiben, das im "TuS" stets gute Jugendarbeit geleistet wurde. So wurde die "B-Jugend" 1983 Meister und die "A-Jugend" stieg 1997 in die Kreisliga A auf. Durch die guten Leistungen des Nachwuchses kann man der sportlichen Zukunft des "TuS" erwartungsvoll entgegen sehen. Es wäre auch schön, wenn alle "Dünner" es versuchten, den "TuS Frisch auf!" mit Rat und Tat zu unterstützen.

    Der Vorstand

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    Automobilclub Dünne e.V. im ADAC - 
        Ortsclub im ADAC Ostwestfalen-Lippe e.V. 

    Am 21.10.1965 trafen sich in der Gaststätte Lindenkrug, Inh. Karl Gewald, in der ehemaligen selbständigen Gemeinde Dünne,
    20 automobilsportbegeisterte junge Männer (davon 14 Dünner) und gründeten den Automobilclub Dünne. Als Vorsitzender wurde 
    der Gründervater Friseurmeister Rolf  Flachmann aus Dünne gewählt, der ununterbrochen bis heute die Geschicke des Vereins leitet. 
    Der Verein gehörte zunächst als Ortsclub dem Automobilclub von Deutschland (AvD) an; später wechselte er über zum ADAC 
    und erhielt vom damaligen geschäftsführenden Vorstand mit Datum vom 04.02.1970 die Anerkennung als "Ortsclub e.V. im ADAC". 
    Schon bald war das Vereinsheim in Dünne zu klein und bot auch für die Aktivitäten des AC D kein ausreichendes Gelände. Man
    traf sich dann beim langjährigen 2. Vorsitzenden Wilhelm Hassel in dessen Lokal Rüschener Hof in Rödinghausen/Schwenningdorf, 
    das nach seinem Tode in 1998 von seiner Ehefrau Esther in seinem Sinne weitergeführt wurde und dem AC D seit 1967 als Vereins-
    lokal dient. 

    Der Verein baute seinen Mitgliederstamm in seiner Blütezeit bis auf 154 aus und machte sich insbesondere in den 60er bis 70er Jahren
    einen guten Namen als Veranstalter der weit über die Grenzen des Kreises Herford bekannten Orientierungsfahrt "Südlich des Wiehen", 
    später dann der qualitativ hochwertigen "Wittekindrallye", die u.a. zur Gaumeisterschaft des ADAC Westfalen-Ost gewertet wurde.
    Slalomveranstaltungen, Geschicklichkeitsturniere, Kartrennen und andere Veranstaltungen rundeten die Motorsportangebote des 
    AC Dünne ab, wobei oft die "100-Teilnehmer-Marke" weit überschritten wurde. 

    Die aktiven Sportfahrer des Clubs waren bei auswärtigen Veranstaltungen sehr erfolgreich und brachten viele Gesamtsiege, Klassensiege, 
    Goldplaketten, Pokale, Ehrenpreise und Auszeichnungen mit, z.B. 1968 Bruno Wietler mit Platz 6 in der Deutschen Meisterschaft für 
    Gymkhana- (Slalom-) Turniere.
    Im Jahre 1970 wurde der AC D Gaumannschaftsmeister und stellte in drei Klassen den Gausieger. 1971 war das erfolgreichste Jahr für 
    den Verein. So stellte er mit Reinhold Hambürger und Helmut Weißbrodt die beiden ONS-Pokalsieger, was gleichzusetzen war mit der 
    Deutschen Meisterschaft für Ausweis-Rallyefahrer. Die beiden gewannen in diesem Jahr auch die Kleber V-10-Wertung. Hans Klusmann 
    und Hans-Peter Oestreich als Zweite der Gaumeisterschaft in der Anfängerklasse im NG - Wagensport vervollständigten damals das trium-
    phale Sportjahr. Hambürger und Weißbrodt holten sich dann in 1972 auch noch den Klassensieg und die Goldplakette in Verbindung mit 
    der zur Olympiade in München mit internationaler Beteiligung durchgeführte Olympia-Rallye.

    Als dann die Motorsportveranstaltungen mit immer mehr Auflagen belegt und zuletzt im Kreis Herford gar nicht mehr genehmigt wurden, 
    schliefen die sportlichen Aktivitäten mehr und mehr ein.

    Die gesellschaftlichen Veranstaltungen und die Ortsverbundenheit des Clubs genießen im Ortsteil einen hohen Stellenwert. Mit seinen 
    Aktivitäten hat er das Dorfleben bereichert und seine Ortsverbundenheit des Öfteren unter Beweis gestellt (z.B. Gestellung von Umzugs-
    wagen bei Jubiläen von Vereinen und auch bei der 850-Jahr-Feier des Ortsteiles sowie auch Unterstützung anderer Dünner Vereine bei 
    Veranstaltungen und Mitwirkung des Clubs im Rahmen der Teilnahme am Wettbewerb 2014 bei "Dünne - Unser Dorf hat Zukunft". 

    Heute ist der AC D als Ortsclub des ADAC Ostwestfalen-Lippe e.V. fest integriert und setzt sich nach wie vor örtlich sehr stark für über-
    regionale Aktionen und Belange ein, wie z.B. bei der Einführung der sog. "Gleitenden Arbeitszeit - Gleitzeit" in 1972; Teilnahme am Abbau 
    des Schilderwaldes "(K)ein Schild in Bünde" in 2001; Einführung der kostenlosen Warnwesten für die Grundschüler in 2010 und weitere 
    jährliche Begleitung dieser Aktion bis heute; "Aufgepasst mit ADACUS" - Vorstellung und Einwerbung dieses neuen Verkehrssicherheits-
    programms für 1. Klassen in den Bünder Grundschulen in 2014.

    Unsere sportliche Interessenpalette reicht über Automobilsport, Kartsport, Motorradsport, Oltimer und auch Alttraktoren.  Insoweit bieten
    wir ein breit gefächertes Spektrum und unseren Mitgliedern ein interessantes Jahresprogramm an, das u.a. feste Bausteine, wie die Teilnahme 
    an Verkehrssicherheitstrainings; verkehresbezogene Referate, Vorführungen, Kurse für Autofahrer, Teilnahme an Oldtimerveranstaltungen,
    Clubfahrten, Wanderungen, Radtouren, Grillfeten, Straßenbosseln, enthält. Interessierte Personen sind herzlich eingeladen, an den abwechse-
    lungsreichen und vielseitig gestalteten Clubabenden an jedem ersten Donnerstag im Monat, um 20.30 Uhr, im Vereinslokal Rüschener Hof 
    in Rödinghausen/Schwenningdorf teilzunehmen und sich einen Einblick in das Vereinsleben zu verschaffen.

    Im Jahre 2015 feiern wir unsere 50-jähriges Bestehen und freuen uns schon jetzt auf die Unterstützung der Einwohner und Vereine unseres 
    lebens- und liebenswerten Ortsteiles Dünne im Norden von Bünde. 

    Der Vorstand

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    DGzRS - die Seenotretter

    Jahr für Jahr fahren die Rettungsmänner der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) über 2.000 Einsätze. Seit Gründung der Gesellschaft am 29. Mai 1865 wurden mehr als 64.000 Menschen aller Nationen aus Seenot gerettet oder aus lebensbedrohender Gefahr befreit. Diese Leistungen und Erfolge waren immer nur möglich durch die tatkräftige finanzielle und ideelle Unterstützung von seiten der Bevölkerung - im Binnenland und an der Küste. Jeder Hilferuf auf See ist eine Herausforderung an uns alle.

    Helfen kann jeder

    Zum Beispiel durch:

    • eine regelmäßige Fördermitgliedschaft mit einem Beitrag nach eigenem Ermessen
    • einmalige oder wiederholte Spenden
    • ehrenamtliche Mitarbeit
    • Aufstellen von Sammelschiffchen
    • Gestaltung einer Ausstellung über das Seenotrettungswesen
    • Aktionen, Tombolas, Basare, Sammlungen
    • Berücksichtigung im Testament
    • Projektbezogene Zuwendungen aus Stiftungsvermögen
    • Verzicht auf Aufmerksamkeiten im Rahmen von Jubiläen, familiären Anlässen oder im Trauerfall zugunsten einer Spende für das Rettungswerk
    • Präsentation der Arbeit des DGzRS im publizistischen und pädagogischen Bereich (hier steht entsprechendes Informationsmaterial einschließlich Film/Video zur Verfügung)

    Bitte helfen auch Sie der DGzRS bei der Erfüllung ihrer vielfältigen humanitären Aufgaben. Wir brauchen ihre Hilfe. Sie allein ist die Grundlage für die Fortsetzung unserer Arbeit auf See.

    Bei allen freiwilligen Zuwendungen stellen wir Spendenbescheinigungen für das Finanzamt aus.

    Auskünfte über das Rettungswesen erteilt unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin:

    Christa Hockemeier, Heinestr. 18, 32257 Bünde-Dünne (Tel.: 05223/44287)

     

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    Rassegeflügelzuchtverein Dünnerholz-Dünne 

    Der Rassegeflügelzuchtverein Dünnerholz wurde am 21. April 1921 in der Gaststätte Heidsiek-Dünnerhöh gegründet. Zu dieser Versammlung hatte Heinrich Schuster sen. eingeladen. Seiner Einladung folgten 15 Personen.

    Nach einer allgemeinen Aussprache wurde der Verein mit dem Namen "Geflügel- und Kaninchenzuchtverein Dünnerholz-Dünne und Umgebung" gegründet, heute wird der Verein nur noch unter dem Namen "RGZV Dünnerholz-Dünne" geführt.

    Als 1. Vorsitzender wurde Heinrich Schuster sen. gewählt.

    Nach ca. zwei Jahren wurde ein Vereinslokalwechsel zur Schlattheide, Inh. Fritz Tödtmann, vorgenommen.

    Nach einigen Jahren Stillstand wurde die erste Versammlung am 13. Juni 1948 abgehalten. Auf Grund der Kriegsjahre sind leider von der Gründungsversammlung bis zur ersten Versammlung 1948 keinerlei dokumentarische Unterlagen mehr vorhanden. Alle vorherigen genannten Daten stützen sich auf die schriftliche Überlieferung der beiden Gründer Hermann Inderlieht und Fritz Westerhold. Ab 1949 fanden regelmäßig Geflügelausstellungen statt.

    In der Versammlung am 11. April 1959 gründete der Kreisjugendobmann Karl Krömker (genannt Onkel Karl) unsere Jugendgruppe, die im Jahre 1984 ihr 25-jähriges Bestehen feierte.

    Unser 40-jähriges Bestehen wurde im Jahre 1961 mit einem Festumzug durch das Dorf gefeiert. Auch das 50-jährige feierten wir mit der Bevölkerung 1971 mit einem großen Zeltfest und Durchmarsch. Es war ein großer Erfolg. Das 75-jährige, 1996 mit angeschlossener Stadtpokalschau, wurde mit einem großen Züchterball gefeiert, der sehr gut besucht war. Es nahmen Vertreter des Landes-, Kreis- und Stadtverbandes, sowie Nachbarvereine und eine Abordnung der Stadt Bünde, an diesem Züchterabend teil.

    Der Verein hat zur Zeit 120 Mitglieder und 13 Jugendliche und führt ein reges Vereinsleben.

    Mit Ausstellungen, Hähnewettkrähen und Ausflügen wird die Freundschaft innerhalb des Vereins und die Freundschaft zu den örtlichen und benachbarten Verein gepflegt. Auch die züchterischen Leistungen verbesserten sich in den letzten Jahren zusehends.

    Der Vorstand

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    Turngemeinschaft Dünnerholz e.V.

    Am 22.02.1968 wurde die Turngemeinschaft Dünnerholz e.V. in der Gaststätte Dünnerhöh gegründet. Die 12 Gründungsmitglieder waren: Herbert Bollmann, Hans Brandhorst, Bruno Bührmann, Bruno Goldstein, Rudolf Grothaus, Gerhard Menke, Karl Obermöller, Willi Ottemöller, Wilhelm Vogt, Reinhard Wehmeier, Hermann Wendt und Heinrich Wiegmann.

    Aus ihrer Mitte wurde Bruno Bührmann zum 1. Vorsitzenden gewählt. Im Jahre 1977 folgte Herbert Bollmann. Sein Nachfolger ist seit 1996 Hans-Georg Hombrink.

    Die Turngemeinschaft besteht zur Zeit aus fünf Riegen mit 161 Mitgliedern, davon 34 Kinder. Angeboten werden "Mutter-Kind-Turnen" für die Kleinsten bis zur Einschulung und Turnen, Gymnastik und Spiele für jeweils zwei Damen- und Herrenriegen.

    Gemeinsame Ausflüge und Feste tragen zur Förderung der Gemeinschaft bei.

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    Dünner Seniorentreff

    Sonne und Regen, die wechseln sich ab,

    Mal geht's im Schritt, mal im Trab,

    Fröhlichkeit, Traurigkeit, beides kommt vor.

    Wichtig ist: Verliere nicht den Humor.

    Über 35 Jahre Dünner Seniorentreff

    Jeden Donnerstag findet ein gemütliches Beisammensein in der Zeit von 15.00 bis 17.00 Uhr in der Begegnungsstätte (alte Turnhalle) in Dünne statt.

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    Gemeinschaft zur Erhaltung der Natur e.V.

    Mit seinem Wahlspruch "Auch gute Taten stecken an" fand der Verein sehr bald Zuspruch und entwickelte sich in den sechziger und siebziger Jahren zur größten Umwelt-Bürgerinitiative in Ostwestfalen. Der spontane Anlass für deine Gründung ist rasch erzählt: Im verschwiegenen Kirschensiek, einem der Nebentäler des Dünner Zuschlags, hatten wachsame Augen einen wilden Müllplatz entdeckt. Diesen galt es, so nahmen es sich vier Naturfreunde vor, um jeden Preis zu beseitigen und dort weiteres Abladen am besten dadurch zu verhindern, dass das idyllische Siek zu einem Naherholungsgebiet gestaltet würde. Zu dem vom Sportanglerverein Dünne bereits angelegten Fischteich sollte eine weitere, noch viel größere Wasserfläche mit ringsum führendem Wanderweg entstehen.

    Als riesiges Gemeinschaftswerk mit ungezählten Arbeitseinsätzen unter der Regie einer bald gegründeten "Gemeinschaft zur Erhaltung der Natur" erwuchs im Kirschensiek eine regelrechte Talsperre mit 9 Meter hohem Damm. Da legten nicht nur die neugewonnen Mitglieder Hand an, sondern auch viele Nachbarn, sowie vor allem der Dünner Sportanglerverein . Als ganz besondere Hilfe erwiesen sich die von zwei Straßenbauunternehmern, den Firmen August Horstmann und Schneider & Co, an Wochenenden unentgeltlich zur Verfügung gestellten Bodenschieber.

    Die Gemeinde Dünne nahm natürlich regen Anteil an der freiwillig geleisteten Arbeit und gewann auf Anhieb mit diesem weit beachteten Beitrag sogar den zweiten preis im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden". Dazu zählten also zum ersten Mal auch die Erhaltung und Gestaltung der Umwelt eines Dorfes.

    Auf diesem Erfolg der Gemeinschaft baute sich bald ein neuer auf - mit der Entstehung des landschaftlich reizvollen, ganz anders gearteten "Moorsees" im Ostbachtal, und an ihn schloss sich bald der "Erlenteich" in unmittelbarer Nachbarschaft an. an der neu entstandenen Seenplatte stellte sich schon nach einem Jahr der schillernde Eisvogel mit erfolgreicher Brut ein. Und noch viele andere Tierarten profitierten von den naturnah gestalteten Gewässern, die heute kein Wanderer mehr missen möchte. Nicht zuletzt sind die Badegäste von Randringhausen mit vielen anderen Besuchern von nah und fern begeisterte Nutznießer.

    Die Gemeinschaft war zu einem Begriff in Thema "Naturschutz" geworden. Nur ihr allein konnte es mit ihrer wachsenden Mitgliederzahl gelingen, die nah gelegene Else-Aue zwischen Bünde und Kirchlengern vor ihrer perfekt geplanten technischen Vergewaltigung ("Regulierung") eines seit Urzeiten sich windenden Flusslaufes in letzter Minute zu bewahren. -

    Ein weiteres Projekt war das "Gewinghauser Bruch" zwischen Dünne und Ennigloh. Einst zur Moorgewinnung genutzt und jetzt allmählich verlandend, pachtete es die Gemeinschaft und sicherte das von ihr zum "Vogelschutzgebiet" erklärte Stück wertvoller Natur durch einen breiten graben vor Eingriffen von außen. Inzwischen hat es der Kreis Herford gekauft und damit das Kleinod heimischer Flora und Fauna für alle Zukunft gerettet.

    Die Gemeinschaft hat durch zahllose Presseartikel, Vorträge und Fernsehsendungen, durch Führungen und Großveranstaltungen nicht nur die Bürger von Dünne und Umgebung angesprochen, sondern machte sich durch ihr Vorbild im ganzen Regierungsbezirk bekannt. Vorstandssprecher Dr. Lachner wurde 1976 zum Vorsitzenden des Beirats der höheren Landschaftsbehörde beim Regierungspräsidenten in Detmold gewählt. Anträge des gemeinnützigen Vereins auf Zuschüsse für seine Arbeit fanden dort und in Düsseldorf stets Gehör,-

    Der im Zuschlagtal auf Muckumer Seite gebaute "Vogelsee" und das "Herrenhaus" in Stift Quernheim, von der Gemeinschaft vor dem Abriss gerettet und nach aufwendiger Teilrestaurierung der "Stiftung für die Natur - Ravensberg" übertragen, waren ihre letzten großen Projekte.

    Dr. med. Rolf Lachner (1928-2001)

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    Bläserkreis Dünnerholz

    Im Frühjahr 1984 legte der Schulleiter der Grundschule Dünnerholz, Jochen Rendler, den Grundstein zu einer Institution, die mittlerweile im heimischen Raum und auch darüber hinaus zu einem festen begriff geworden ist, nämlich den BLÄSERKREIS DÜNNERHOLZ:

    Jochen Rendler, selbst begeisterter Musiker, sieht in seiner musikalischen Arbeit eine besondere Unterstützung der sinnvollen Freizeitgestaltung durch Blasmusik für Kinder und Jugendliche aus dem Raum Dünnerholz, Dünne und Umgegend.

    Die Kinder waren von Beginn an begeistert bei der Sache, und innerhalb kurzer Zeit erfreute sich der Bläserkreis öffentlicher Bewunderung und Anerkennung.

    Man musste jedoch bald feststellen, dass bei Blechmusik relativ hohe Kosten anfallen. Einerseits sind die Instrumente recht teuer, andererseits sind immer wieder Anschaffungen zu tätigen, um den Notenbestand aufzustocken usw.

    Ein anders Problem war die Tatsache, dass die Grundschüler als solche nur kurze Zeit dem Bläserkreis angehörten, wenn man nicht dafür sorgte, dass sie auch weiterhin mitwirken konnten, solange sie Lust und Freude an der Musik hatten.

    Um diesen Gesamtkomplex eine gesetzliche Grundlage zu geben, entschloss man sich in der Elternschaft, einen gemeinnützigen verein zu gründen, der sowohl die allgemeinen schulischen belange im Auge haben sollte, sowie besonders auch die weitere Förderung des Bläserkreises. Somit wurde am 15. Februar 1985 der Musik- und Förderverein der Grundschule Dünnerholz e.V. gegründet. Erster Vorsitzender ist bis heute Friedhelm Busse und musikalischer Leiter Jochen Rendler. Zielsetzung lt. Satzung ist die Förderung der Jugendmusik und die Betreuung des musikalischen Nachwuchses sowie die Förderung der schulischen Einrichtungen und Ziele.

    Im Bläserkreis Dünnerholz sind z. Zt. ca. 60 Schüler und Schülerinnen, Jugendliche und Erwachsene aktiv tätig. Bei den Proben und Auftritten wird Jochen Rendler tatkräftig unterstützt von Ulrich Brüggemann.

    Seit dem Herbst 1998 stellt aufgrund einer Kooperation zwischen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bünde und dem Musik- und Förderverein der Grundschule Dünnerholz e.V. der Bläserkreis Dünnerholz auch den Feuerwehrmusikzug der Stadt Bünde unter der Leitung von Jochen Rendler. bei vielen "musikalischen Einsätzen" konnte auch der Feuerwehrmusikzug schon unter Beweis stellen, dass "mit Musik alles besser geht".

    Der Vorstand des Musik- und Fördervereins der Grundschule Dünnerholz e.V.

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    Hinweis:

    Die vorstehenden Beiträge stammen aus dem Festschrift anlässlich der 850-Jahrfeier von Dünne, die im Auftrage der Dünner Dorfgemeinschaft e.V. von Herrn Wilhelm Meier-Peithmann herausgegeben wurde. Sofern sich Inhalte, Zahlen und Fakten geändert haben, oder sie sich mit einem anderen Artikel präsentieren möchten, bitten wir sie sich mit den Webmastern in Verbindung zu setzen bzw. die entsprechenden Korrekturen per Mail zu senden. Auch wären wir für Bilder (*.JPG oder *.GIF) dankbar.